Meine kleine Sammlung


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matriarchal - Das Matriarchat (von lat. mater „Mutter“, und griech. arché „Beginn, Ursprung“, auch „Herrschaft“) ist eine gynozentrische Gesellschaftsstruktur, in der je nach verwendeter Definition entweder Frauen die Macht innehaben oder die frauenzentriert ist, die Gesellschaftsordnung also um die Frauen herum organisiert ist. Außer dem Begriff Matriarchat sind für die zweite Bedeutung folgende Begriffe gebräuchlich: mutterrechtlich oder gynaikokratisch (Johann Jakob Bachofen), matrizentrisch oder matristisch (Wilhelm Reich, Humberto Maturana), matrifokal oder gylanisch (Riane Eisler).
Anmerkung von mir: die Gemeinschaft ist nicht
schlechthin um die Frau organisiert, sondern um die Mütter und das ist nochmal ein gedanklicher und entscheidender Unterschied... 

matrifokal – die Zentrierung des Mütterlichen / Focus (lateinisch „Herd“, „Feuerstelle“)

matrivivial - auf mütterlichen und dem Leben verpflichteten Werten basierend

matrilinear - Matrilinearität (adj.: matrilinear), oder uterine Deszendenz, Mutterfolge, bezeichnet in der Ethnologie, Anthropologie und Biologie ein System, das die verwandtschaftlichen Verhältnisse und die sonstigen Rechtsverhältnisse, etwa in Bezug auf das Erbrecht, über die Abstammung von der Mutter bildet. Wenn ein Mann eine Frau heiratet, wird das in diesem System auch als ein Beitritt zur Familie der Frau betrachtet

matrizentriert - In einer vorschriftlichen Zeit, waren die meisten Gesellschaften matrizentriert und vorwiegend friedlich. Das heißt Frauen wurden aufgrund ihrer lebensspendenden Fähigkeiten geehrt und politisch entsprechend als Priesterinnen gewürdigt. Sie schufen Kunst, entwickelten wichtige Techniken und waren wichtige Entscheidungsträger für ihre Gemeinschaften

Matrilokalität setzt Matrilinearität voraus. Aber nicht alle matrilinearen Ethnien (deren Abstammungsregeln ausschließlich die mütterliche Seite berücksichtigen) haben matrilokale Wohnsitzregeln. 

Der Biologismus (gr. βíος bíos „Leben“ und logos/ismus) ist eine philosophischeweltanschauliche Position, die menschliche Verhaltensweisen und gesellschaftliche Zusammenhänge vordringlich durch biologische und Gesetzmäßigkeiten zu erklären versucht. Gelegentlich wird als Folge hiervon auch eine entsprechende Ausgestaltung gesellschaftlicher Verhältnisse angestrebt.
Biologisierende Begriffe und Theorien haben ihren Ursprung entweder in sozialphilosophischen Analogien, nach denen die Gesellschaft einen Organismus bildet, der dem menschlichen Körper ähnelt oder in der Erklärung psychologischer oder sozialer Phänomene auf ausschließlich molekularbiologischer Grundlage. Biologismus kann insofern als eine Ausprägung einer szientizistischen oder naturwissenschaftlich-reduktionistischen Position verstanden werden, nach der sich alle relevanten Fragen letztlich auf naturwissenschaftliche Probleme zurückführen lassen.

Feminismus
Im Rahmen der Frauenbewegung eine Vereinigung nur von Frauen, die sich von den Männern absetzen, sich für die Gleichberechtigung einsetzen und für die psychische Befreiung der Frau von der Fixierung auf den Mann kämpfen. In den sechziger Jahren wurde der Feminismus neu verbreitet durch die in den USA gegründete NOW (National Organization of Women).
Frauenbewegung
der Mitte des 19. Jahrhunderts einsetzende Kampf der Frauen um ihre Gleichberechtigung hatte folgende Ziele: Verfügung über ihr Eigentum, überhaupt rechtliche Gleichstellung, gleiche Möglichkeit, alle Berufe ergreifen zu können (besonders akademische und technische Berufe), gleiche Teilnahmemöglichkeiten an einflußreichen Aufgaben im Produktionsprozeß und an politischen Entscheidungen. Zur Durchsetzung der Frauenemanzipation wurde 1865 der "Allgemeine deutsche Frauenverein" gegründet; er ging Ende des 19. Jahrhunderts im "Bund deutscher Frauenvereine" auf, der sich dann dem "Internationalen Frauenbund" anschloß. Neben dieser sogenannten bürgerlichen Frauenbewegung kämpften Frauen im Rahmen der sozialistischen Frauenbewegung besonders um Anerkennung und Mitverantwortung in den Gewerkschaften, den sozialistischen und kommunistischen Parteien, um dadurch stärkeren Einfluß in der Politik zu gewinnen...
Eine völlige Gleichstellung der Frauen ist bei uns auch heute noch nicht verwirklicht (unterschiedlicher Lohn bei gleich belastender Arbeit, mangelnde Altersversorgung für in der eigenen Familie tätige Frauen, Erziehung zu geringerer Konfliktfähigkeit). Neuere Ansätze in der Frauenbewegung bekämpfen die Vorherrschaft des Mannes und die von Männern aufrechterhaltenen Werte und Normen in der Gesellschaft.
Quelle: http://www.socioweb.de/