04 Juni 2008

Am Anfang war die Mutter

Am Anfang war die Mutter und am vorletzten Wochenende im Mai fand in Karlsruhe der Internationale Muttergipfel 2008 statt.
(Link siehe rechts)

Es war ein inspirierendes Ereignis, ein nachhaltiges Erlebnis und eine persönliche Bereicherung.

Mit Vorträgen und Beiträgen, die kompetent und lustig und ergreifend waren!
Mit anregenden Gesprächen von Frau zu Frau, mit Wiedertreffen und Kennenlernen!

Mit einem tollen Ambiente und einer hervorragenden Organisation.
Hinwärts weiße Hollerblüten an der Autobahnraststätte gepflückt als kleinen Reiseschutz, heimwärts auf einer Wiese mit der Freundin Kräuter bestimmt und ein paar grüne Blättchen der Göttin zu Ehren gekaut.

Es gab für mich auf diesem Kongress viele wunderbare Momente der Bestätigung und die Festigung meiner Gewissheit, dass das Matriarchale Sein die Antwort auf die Probleme dieser Welt ist.
Wir sollten es nur noch schaffen, dass die Großmutter, die Alte, die im Schwarzen Aspekt ihres Lebens stehende Frau, nicht wie eine gesellschaftliche Minderheit gehandelt wird. Sondern, dass wir uns das Einssein von Weiß und Rot und Schwarz ins Bewusstsein rücken. Großmutter ist immer noch Mutter, nur älter und trägt die JungFrauenZeit mit sich!
Und liebe Ulrike, Danke, dass Du mich überredet hast, daran teilzunehmen!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Dein Wort in der Göttin ihr Ohr, die es uns endlich ermöglichen sollte, es umzusetzen, damit die Welt eine bessere wird, frei von allen patriarchalen Lasten wie Kriege, Gewalt, Kriminalität, Mord- und Totschlag, Vergewaltigung, Unterdrückung, Haß, Feindbilder,Waffen, Armeeen und Bomben aller Art, soziale Ungerechtigkeiten, die Ungleichheit der Menschen auf diesem Planeten, Bildungschancen, die für alle verfügbar gemacht werden müssen,und vor allem Umverteilung nicht nur des Reichtungs und der Macht, sondern auch der Lebensmittel, damit es endlich keinen Hunger mehr auf dieser Erde gibt, den es eigentlich nicht mehr geben sollte. Aber Macht(-haber)und ihre Konzerne verhindern das aus nicht endender Geldgier.

Stephanie hat gesagt…

Liebe Anonym
Nach all deiner Aufzählung dessen, dem wir uns weltweit gegenüber sehen, möchte frau manches Mal kleinmütig werden.
Aber unsere Vision von der wiederkehrenden "Ordnung der Mutter" hängt so hoch, dass wir über die Gebirge von Schwierigkeiten hinweg, sie immer noch sehen.

Sie existiert bereits in Raum und Zeit und Energie - das ist meine tiefste Überzeugung
Stephanie

Anonym hat gesagt…

Die "Ordnung der Mutter" muss und sollte aus Raum, Zeit und Energie endlich wieder auf diese Erde gebracht werden, materialisiert werden. Und ich hoffe, dass die Frauen dieser Welt niemals ruhen werden, bis dieses Ziel erreicht ist, und das es immer beispielhafte Frauen geben möge, die den Zögernden voran gehen mit ihrem Mut und Ihrer Kraft.
Leider gibt es immer noch zu viele Frauen auf unserem Planeten, die klein und dumm gehalten werden, zu viele patriarchale, religiöse Regeln, die Frauen einsprerren, egal in welcher Weise.Noch sorgen die Männer dafür, dass sich die Frauen nicht zusammentun, sonder finden immer wieder neue Möglichkeiten sie aufeinander zu hetzten, oder gegeneinander auszuspielen. Wenn sie es doch nur endlich erkennen würden!!Ich weiss, es ist schwer, die alten Muster zu durchschauen.
Auch wenn es langsam geht, aber Frau sieht "Bewegung",...und das ist gut so, und lässt hoffen!
Monika (...die "anonyme")