26 Juli 2010

Spaß und Tod


... der Sommer mit Spiel, Spaß und bunten Bildern ist vorbei.

Tausende drängen sich zu einer Veranstaltung, die Liebesparade heißt, auf ein hässliches, tristes Gelände am Duisburger Güterbahnhof. Und für einige wird das Dezibel-Ghetto zur Todesfalle und zum Ort körperlicher und seelischer Verletzungen!

Ich lege einen Tag der Besinnung ein.

Gedenken wir der so grausam ums Leben gekommenen und derjenigen, die daran beteiligt waren und damit leben müssen! Es gibt Ereignisse, da kann man nicht wirklich von Schuld sprechen und doch könnten sie vermieden werden. In in paar Jahren könnten meine Enkelkinder auf die Idee kommen, an solch einem Event teilzunehmen...


Kommentare:

Neckarstrand hat gesagt…

Stephanie, obwohl wir immer wieder mit derartigen Ereignissen konfrontiert werden, hört niemand wirklich auf Einwände und Mahnungen.
Nein, einen wirklich Schuldigen kann und darf man nicht ausmachen. Eine Million junger Menschen wollten teilhaben an diesem Event.
Ich denke an die Toten und ihre Familien. Fröhlich zogen ihre Kinder aus dem Haus und wie kehren sie heim?
Irmi

Karin hat gesagt…

Schuld ist irrelevant. Viel wichtiger ist die Unterstützung derer die Menschen verloren haben, und derer die verletzt sind.
Richtig widerlich in diesem Zusammenhang sind die Verlautbarungen einer gewissen Eva Herman, da habe ich gerade auf meinem Blog zu geschrieben.
Alles Liebe Karin