... habe mich kreuz und quer durch Facebook und andere Seiten gelesen und manches davon hat mir nicht gefallen...
Es gibt reichlich Anzeichen dafür, dass besonders im Hinblick auf das globale Wirtschaftssystem, die uns umgebende Patriarchose zu einer maligenen Phallokratie fortschreitet.
Nicht mehr der althergebrachte und von Anfang an fragwürdige, väterliche Anspruch konditioniert die Gesellschaft, sondern allgemein und mehr denn je, eine um sich greifende männliche Hybris.
Auch das Patriarchat war und ist bisher kein Maßanzug für JederMann. Immer wieder müssen wir Frauen mitansehen, dass die angestrebten Privilegien im Patriarchat auch den Männer nicht in den Schoß fallen und nicht jeder automatisch ein Gewinner ist. Um eine Gewinner zu sein, gilt es erst einmal sich dem allgemeinen Wettbewerb zu stellen und die diversen Kämpfe auszutragen und am Ende sind dieTriumphzüge selten genug. So mancher Knabe fängt zwar bereits bei der Geburt recht weit oben auf der Hierarchieleiter an, aber auch das ist keine Garantie am Ende zu den Erfolgreichen, zu den Gewinnern der Gesellschaft zu gehören.
Das Zeitalter der Väter, der Macht gewohnten Patriarchen, scheint sich immer mehr aufzulösen und wir sehen uns heute eher in Wirtschaft und Politik den geld- und statusgierigen Brüdern gegenüber.
Dieser Tage ist das, noch wirksame, Patriarchachtssystem eine Art Konfektion für den Mann mittleren Alters (bevorzugt: Typus Einsamer Jäger) die natürlich auch nicht jedem passt. Selbst wenn sich derzeit (die ethisch/ideologische Kleiderordnung hat sich von Mann zu Mensch erweitert) sogar Frauen in diese Kostümierung schlüpfen können und sich unter bestimmten Umständen auch zeitweise gut darin bewegen, ist es doch immer noch vom Grundansatz her ein maskuliner Anzug. Weibliches Sein und weibliche Werte finden nur schwer Einlass in die Männerbünde und wenn Mann nicht gerade Priester ist, vermeidet er weiblich anmutende Gewandung direkt und im übertragenen Sinne.
Kampf, Niederlage der Gegner und Sieg, manchmal um jeden Preis, ist nicht wirklich ein Frauending. Obwohl auch da unserer Schulsystem so früh wie möglich Mädchen und Jungen in einen ungesunden Wettbewerb zwingt und Konsens und Miteinander vergessen lässt.
Dass Frauen immer noch nicht die Chefetagen stürmen, liegt nicht nur an der sogenannten gläsernen Decke, sondern auch daran, dass Frauen dem System hilflos (...was soll das Ganze?), kritisch (...wozu soll das Gerangel gut sein?) oder unwillig (...ach nee, das will ich nicht!) gegenüber stehen. Sich im Wettbewerb unter Einhaltung der Hierarchieregeln nach oben zu kämpfen ist für so manche Frau eine verdammte Zeitverschwendung. Und als Mütter haben wir eigentlich sowieso was anderes, was Besseres zu tun.
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22 August 2011
31 Juli 2011
„Wir kommen auf die Welt und die Welt ist schon da!“
...das ist ein von mir sehr gern zitierter Ausspruch von Harald Lesch. Gerade die Menschenkinder sind für ihr Überleben in der vorhandenen Welt auf ein garantiertes jahrelanges Versorgungsprogramm durch die unmittelbare vorhandene Menschengemeinschaft angewiesen. Die Mutter stillt, wärmt, versorgt ihr Kind, das bereits monatelang zuvor ein Teil von ihr war - das ist schon immer selbstverständlich und menschlich.
Allerdings gab es über tausende von Jahren hinweg keine dieser heutigen isolierten und exklusiven Mutter-Kind-Beziehung. Wenn auch die Bindung an die Mutter für die Menschen immer die eigentliche Lebensgrundlage und die innigste Sozialbeziehung blieb, zogen doch die Mütter der urzeitlichen, interagierenden Gemeinschaften die Kinder gemeinsam auf. Letztens fragte ich schon bei meinen Ausführungen zum Tochter-Mutter-Verhältnis: "...welche Mutter wagt es denn heute zu denken: ...ich habe eine Tochter (Sohn) und das ist ab sofort mein nächster Mensch bis ans Ende aller Tage... und kein, bis dass der Tod uns scheidet, denn diese weibliche Art der Verknüpfung geht über den Tod hinaus und im Idealfall folgen Kindeskinder, die wiederum Kinder haben werden...".
Die mütterliche Verbundenheit ist das Geburtsrecht eines jeden Menschen.
Die patriarchöse Gesellschaft hat in unserer Zeit ein Isolationstrainigsprogramm hervorgebracht das, von Babytagen an beim Menschen angewendet, zur Existenz verwandtschafts- und bindungsloser Erwachsenen führt. Flexibel für den Arbeitsmarkt und jederzeit bereit eine sogenannte Partnerschaft mit einem anderen bis dato unbekannten Erwachsenen einzugehen.
Daher wimmelt es auch überall von mehr oder weniger nett gemeinten Hinweisen die Kinder(!) loszulassen, nicht zu klammern oder zu „krallen“ und das Abnabeln nur ja rechtzeitig einzuleiten, um den Kindern ein so genanntes eigenes Leben zu ermöglichen. Zur Zeit finde ich fast nur Unterstützer, die ein zeitiges auf Abstand zu den Kindern gehen, befürworten.
Die „gute“ Mutter lässt ihre Kinder los (die Rabenmutter aber auch). Die zur Zeit nicht so gut angesehene Mutter fühlt sich bis ans Ende ihrer Tage ihren Kindern innig verbunden und wünscht (meist nur im Geheimen, konkrete) Teilhabe an deren Leben. Damit verstoßen diese Mütter gegen das unausgesprochene und umgangsübliche Gesetz der Nichteinmischung. Auch Mütter, die ihre Kinder von manchen Vätern fernhalten, laden quasi eine, vom Kollektiv nicht tolerierte Schuld auf sich. Die gute Mutter hält aus Liebe(!) ihr Kind nicht auf und weist jeden eigennützig erscheinenden Gedanken weit von sich...
Liebe Mütter, fangt bitte an zu bedenken, was ihr da in vorauseilendem Gehorsam gebetsmühlenartig wiederholt...!
Wir müssen unsere Kinder nicht loslassen. Und solange sie Kinder sind, schon mal gar nicht. Sie werden heranwachsen und können lernen, arbeiten, Beziehungen eingehen, selbst Kinder aufziehen, ohne dass wir uns gegenseitig verlassen müssen. Sie sind die Menschen, die natürlicher Weise unsere allernächsten Angehörigen sind und bleiben. Was steckt hinter dem ständig gesellschaftsideologisch geforderten Aufruf, nur ja unsere Kinder nicht am Verlassen des Elternhauses zu hindern. Sie in die Freiheit und Unabhängigkeit zu entlassen, ihnen Flügel zu geben und ihnen den Weg zu weisen (aber nur wenn sie danach fragen)...?
Ich sehe ja ein, wir steigen gesellschaftstechnisch gerade erst aus der Phase des Sklaven(halter)tums aus und der Mensch ist durch die vergangenen Jahrhunderte immer noch durch ständig drohende Unfreiheit traumatisiert. Denn bis heute tummelt sich in den bekannten Ideologien und vor allem in den Religionen und neuerdings auch in der Wirtschaft, der totale Zugriff auf auf Geist, Leib und Leben. Es werden weltweit nach wie vor Menschen, vorzugsweise Frauen, in die Sklaverei verkauft, ob als Prostituierte oder Hausmädchen und auch immer noch als Ehefrauen. Und die modernen Zeitarbeitsfirmen schaffen es mit ihrer Art der Arbeitsvermittlung Menschen in eine, an Rechtlosigkeit grenzende und nach außen scheinbar selbstgewählte, Abhängigkeit zu bringen.
Die wahre Freiheit ist also ein filigranes Gut und Eltern, die sich für ihre Kinder selbstredend nur das Beste wünschen, sind bemüht ihnen diese Freiheit so früh wie möglich auf einem silbernen Tablett zu servieren. Dafür konditionieren sie sie von Anfang an auf das, was heute als Selbstständigkeit gelobt wird. Leider sind die Nebenwirkungen der eifrig praktizierten Ungeborgenheit und der losen Bindung oft genug dramatisch.
Nun ist Freiheit ja angeblich die Einsicht in die Notwendigkeit (...wer hat das doch noch mal gesagt? Aha, Hegel) und somit auch eine Entscheidungsfrage. Damit sind wir auch schon im Taka-Tuka-Land der Beziehungen.
Heute verlässt die junge Frau ohne zu Zögern ihre Herkunftsfamilie und begibt sich in der Regel sofort auf die Suche nach dem Lebenspartner, der ihr all das ersetzen soll, was sie gerade hinter sich gelassen hat. Der, vielleicht in der Disco, aufgegabelte Jüngling muss nun die Geborgenheit bereitstellen, die eigentlich als menschliche Lebensgrundlage in einem Sippengefüge zur Grundausstattung gehörte und zwar ohne dass Frau sich diese Sozialeinbettung durch Wohlverhalten verdienen muss.
Die vorhandenen Welt, in die wir heutzutage hinein geboren werden, erwartet, das sich angehörende Erwachsene gegenseitig ausschließen und jeder - Kind, Frau, Mann - sein Heil unter Fremden (Nicht-Verwandten) suchen muss. Die momentan angehörende Kleinfamilie darf legitim als Refugium angesehen werden, jedoch wirkliches menschliches Leben in seiner sprühenden, kreativen Entfaltung bleibt der Erholung untergeordnet. Das Zuhause, das Heim, der Hort der Gemeinsamkeit ist nicht (mehr) der Ort wo Werte gebildet und erhalten werden. Dafür ist von Anfang an die Welt da draußen zuständig. Mit Ach und Krach wird durch das Elternpaar, so als Paar vorhanden, eine Grundsozialisierung am Kinde durchgeführt, die eigentliche Bildung wird dann von andere (uns nicht näher bekannten) Menschen und den tradierten Inhalte erwartet oder muss toleriert werden.
Wir nehmen es zwar einerseits unseren Angehörigen übel, dass sie uns nicht für immer lieben, nicht wirklich auf unserer Seite stehen und uns immer wieder ziehen lassen, andererseits halten wir jedoch selbst nicht an den sogenannten Bluts-Banden der Muttersippe fest. Unsere Gesellschaft besteht aus verlassenen Kindern ... in der wievielten Generation?
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Allerdings gab es über tausende von Jahren hinweg keine dieser heutigen isolierten und exklusiven Mutter-Kind-Beziehung. Wenn auch die Bindung an die Mutter für die Menschen immer die eigentliche Lebensgrundlage und die innigste Sozialbeziehung blieb, zogen doch die Mütter der urzeitlichen, interagierenden Gemeinschaften die Kinder gemeinsam auf. Letztens fragte ich schon bei meinen Ausführungen zum Tochter-Mutter-Verhältnis: "...welche Mutter wagt es denn heute zu denken: ...ich habe eine Tochter (Sohn) und das ist ab sofort mein nächster Mensch bis ans Ende aller Tage... und kein, bis dass der Tod uns scheidet, denn diese weibliche Art der Verknüpfung geht über den Tod hinaus und im Idealfall folgen Kindeskinder, die wiederum Kinder haben werden...".
Die mütterliche Verbundenheit ist das Geburtsrecht eines jeden Menschen.
Die patriarchöse Gesellschaft hat in unserer Zeit ein Isolationstrainigsprogramm hervorgebracht das, von Babytagen an beim Menschen angewendet, zur Existenz verwandtschafts- und bindungsloser Erwachsenen führt. Flexibel für den Arbeitsmarkt und jederzeit bereit eine sogenannte Partnerschaft mit einem anderen bis dato unbekannten Erwachsenen einzugehen.
Daher wimmelt es auch überall von mehr oder weniger nett gemeinten Hinweisen die Kinder(!) loszulassen, nicht zu klammern oder zu „krallen“ und das Abnabeln nur ja rechtzeitig einzuleiten, um den Kindern ein so genanntes eigenes Leben zu ermöglichen. Zur Zeit finde ich fast nur Unterstützer, die ein zeitiges auf Abstand zu den Kindern gehen, befürworten.
Die „gute“ Mutter lässt ihre Kinder los (die Rabenmutter aber auch). Die zur Zeit nicht so gut angesehene Mutter fühlt sich bis ans Ende ihrer Tage ihren Kindern innig verbunden und wünscht (meist nur im Geheimen, konkrete) Teilhabe an deren Leben. Damit verstoßen diese Mütter gegen das unausgesprochene und umgangsübliche Gesetz der Nichteinmischung. Auch Mütter, die ihre Kinder von manchen Vätern fernhalten, laden quasi eine, vom Kollektiv nicht tolerierte Schuld auf sich. Die gute Mutter hält aus Liebe(!) ihr Kind nicht auf und weist jeden eigennützig erscheinenden Gedanken weit von sich...
Liebe Mütter, fangt bitte an zu bedenken, was ihr da in vorauseilendem Gehorsam gebetsmühlenartig wiederholt...!
Wir müssen unsere Kinder nicht loslassen. Und solange sie Kinder sind, schon mal gar nicht. Sie werden heranwachsen und können lernen, arbeiten, Beziehungen eingehen, selbst Kinder aufziehen, ohne dass wir uns gegenseitig verlassen müssen. Sie sind die Menschen, die natürlicher Weise unsere allernächsten Angehörigen sind und bleiben. Was steckt hinter dem ständig gesellschaftsideologisch geforderten Aufruf, nur ja unsere Kinder nicht am Verlassen des Elternhauses zu hindern. Sie in die Freiheit und Unabhängigkeit zu entlassen, ihnen Flügel zu geben und ihnen den Weg zu weisen (aber nur wenn sie danach fragen)...?
Ich sehe ja ein, wir steigen gesellschaftstechnisch gerade erst aus der Phase des Sklaven(halter)tums aus und der Mensch ist durch die vergangenen Jahrhunderte immer noch durch ständig drohende Unfreiheit traumatisiert. Denn bis heute tummelt sich in den bekannten Ideologien und vor allem in den Religionen und neuerdings auch in der Wirtschaft, der totale Zugriff auf auf Geist, Leib und Leben. Es werden weltweit nach wie vor Menschen, vorzugsweise Frauen, in die Sklaverei verkauft, ob als Prostituierte oder Hausmädchen und auch immer noch als Ehefrauen. Und die modernen Zeitarbeitsfirmen schaffen es mit ihrer Art der Arbeitsvermittlung Menschen in eine, an Rechtlosigkeit grenzende und nach außen scheinbar selbstgewählte, Abhängigkeit zu bringen.
Die wahre Freiheit ist also ein filigranes Gut und Eltern, die sich für ihre Kinder selbstredend nur das Beste wünschen, sind bemüht ihnen diese Freiheit so früh wie möglich auf einem silbernen Tablett zu servieren. Dafür konditionieren sie sie von Anfang an auf das, was heute als Selbstständigkeit gelobt wird. Leider sind die Nebenwirkungen der eifrig praktizierten Ungeborgenheit und der losen Bindung oft genug dramatisch.
Nun ist Freiheit ja angeblich die Einsicht in die Notwendigkeit (...wer hat das doch noch mal gesagt? Aha, Hegel) und somit auch eine Entscheidungsfrage. Damit sind wir auch schon im Taka-Tuka-Land der Beziehungen.
Heute verlässt die junge Frau ohne zu Zögern ihre Herkunftsfamilie und begibt sich in der Regel sofort auf die Suche nach dem Lebenspartner, der ihr all das ersetzen soll, was sie gerade hinter sich gelassen hat. Der, vielleicht in der Disco, aufgegabelte Jüngling muss nun die Geborgenheit bereitstellen, die eigentlich als menschliche Lebensgrundlage in einem Sippengefüge zur Grundausstattung gehörte und zwar ohne dass Frau sich diese Sozialeinbettung durch Wohlverhalten verdienen muss.
Die vorhandenen Welt, in die wir heutzutage hinein geboren werden, erwartet, das sich angehörende Erwachsene gegenseitig ausschließen und jeder - Kind, Frau, Mann - sein Heil unter Fremden (Nicht-Verwandten) suchen muss. Die momentan angehörende Kleinfamilie darf legitim als Refugium angesehen werden, jedoch wirkliches menschliches Leben in seiner sprühenden, kreativen Entfaltung bleibt der Erholung untergeordnet. Das Zuhause, das Heim, der Hort der Gemeinsamkeit ist nicht (mehr) der Ort wo Werte gebildet und erhalten werden. Dafür ist von Anfang an die Welt da draußen zuständig. Mit Ach und Krach wird durch das Elternpaar, so als Paar vorhanden, eine Grundsozialisierung am Kinde durchgeführt, die eigentliche Bildung wird dann von andere (uns nicht näher bekannten) Menschen und den tradierten Inhalte erwartet oder muss toleriert werden.
Wir nehmen es zwar einerseits unseren Angehörigen übel, dass sie uns nicht für immer lieben, nicht wirklich auf unserer Seite stehen und uns immer wieder ziehen lassen, andererseits halten wir jedoch selbst nicht an den sogenannten Bluts-Banden der Muttersippe fest. Unsere Gesellschaft besteht aus verlassenen Kindern ... in der wievielten Generation?
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Zitat
30 Juli 2011
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen
… wer kennt ihn nicht, den Spruch aus dem Fundus deutscher Tugenden. Und vor lauter Arbeit kam in unseren jüngeren Jahren das Vergnügen dann doch manchmal zu kurz. Aber das ging vielen so, glaube ich. Meine Mutter kannte so etwas kaum, was wir heute Vergnügen nennen... wenig freie Zeit, wenige Möglichkeiten, zuviel Alltag und dann zuviel Krieg, Verluste und Überlebensarbeit, da blieb nicht viel Gelegenheit für die Lustbarkeit.
Heute, so heißt es, herrscht in unserer Spaßgesellschaft das dauernde Vergnügen vor. Denken wir doch einmal darüber nach was uns, außer ein paar persönlicher Ambitionen, Spaß und Vergnügen bereitet, was das Belohnungszentrum im Gehirn anspringen lässt? Unter Leute gehen, feiern, lachen, singen, essen, tanzen und noch einige andere menschliche vergnügliche Angelegenheiten...? Da kommt man doch schnell auf die Mutter aller Feste, das gemeinsame Zusammensitzen am Feuer, eine sehr lange und prägende Urerfahrung des Menschen. Die Sehnsucht nach dieser Art der Ursprünglichkeit ist keine Glorifizierung der guten alten Zeit, sondern das tiefe Wissen um die eigentlichen, die energetischen Verknüpfungen des menschlichen Zusammenlebens.
Nun hat ja jedeR ein anderes Spaßbedürfnis.
Sport zu treiben ist als Freizeitvergnügen ebenfalls recht beliebt. Auch Frauen stehen auf Fußball, Tennis oder eine andere Sportart. Doch nicht immer werden diese selbst praktiziert. Wir sehen auch beim Sport, beim Wettkampf gern zu und heute nicht mal direkt am Spielfeldrand, sondern vor dem Bildschirm. Jedenfalls ist auch das so ein urzeitlicher Effekt... einem Wettkampf oder Wettstreit zusehen, ausgetragen zwischen Männern (möglichst jung und attraktiv). Die Begeisterung für Sportveranstaltungen, mal abgesehen von den Gewinnen die dabei heute eingefahren werden, ist wohl auch zurückzuführen auf das in der Natur der Sache liegende Kräftemessen junger Leute. Der Gedanke an die Amazonenzeit der Frau liegt dabei ebenso nahe.
Das Agieren all der (Kino)Actionhelden, das Messen der Geschicklichkeit und Kraft, das abstruse Gefecht zwischen dem sogenannten Gutem und Bösen, das bis hin zum Massen- oder Völkermord ausartet (sehr beliebt in Fantasiegeschichten), all das Schlachten und Vernichten der Gegner der literarischen und filmischen Protagonisten und der Figuren in Computerspielen stammen aus der Quelle des männlichen Wettbewerbsbedürfnisses. Und Frau sieht zu? Oder wer ist das zahlende Publikum?
Ich finde sowohl die fiktive, als auch die reale Art und Weise dieser Wettbewerbe schon lange nicht mehr unterhaltsam. Ich will mit dem Konsum dieser Leistung und der Darstellung der Wettkämpfe nicht ständig was zu tun haben. Sportarten haben längst schon ihre Unschuld verloren und werden von Profis ausgetragen. Die Energie der Begeisterung ihrer Fans wird umgewandelt in die Energie des Geld und wir wissen wie gut es sich damit verdienen lässt (das gilt auch für Castingsshows und ähnliche Fernsehformate).
Jedenfalls kann ich mich an dererlei einfach nicht erfreuen. Solcher Art Vergnügen ist für mich wenig vergnüglich ... da arbeite ich lieber...
Heute, so heißt es, herrscht in unserer Spaßgesellschaft das dauernde Vergnügen vor. Denken wir doch einmal darüber nach was uns, außer ein paar persönlicher Ambitionen, Spaß und Vergnügen bereitet, was das Belohnungszentrum im Gehirn anspringen lässt? Unter Leute gehen, feiern, lachen, singen, essen, tanzen und noch einige andere menschliche vergnügliche Angelegenheiten...? Da kommt man doch schnell auf die Mutter aller Feste, das gemeinsame Zusammensitzen am Feuer, eine sehr lange und prägende Urerfahrung des Menschen. Die Sehnsucht nach dieser Art der Ursprünglichkeit ist keine Glorifizierung der guten alten Zeit, sondern das tiefe Wissen um die eigentlichen, die energetischen Verknüpfungen des menschlichen Zusammenlebens.
Nun hat ja jedeR ein anderes Spaßbedürfnis.
Sport zu treiben ist als Freizeitvergnügen ebenfalls recht beliebt. Auch Frauen stehen auf Fußball, Tennis oder eine andere Sportart. Doch nicht immer werden diese selbst praktiziert. Wir sehen auch beim Sport, beim Wettkampf gern zu und heute nicht mal direkt am Spielfeldrand, sondern vor dem Bildschirm. Jedenfalls ist auch das so ein urzeitlicher Effekt... einem Wettkampf oder Wettstreit zusehen, ausgetragen zwischen Männern (möglichst jung und attraktiv). Die Begeisterung für Sportveranstaltungen, mal abgesehen von den Gewinnen die dabei heute eingefahren werden, ist wohl auch zurückzuführen auf das in der Natur der Sache liegende Kräftemessen junger Leute. Der Gedanke an die Amazonenzeit der Frau liegt dabei ebenso nahe.
Das Agieren all der (Kino)Actionhelden, das Messen der Geschicklichkeit und Kraft, das abstruse Gefecht zwischen dem sogenannten Gutem und Bösen, das bis hin zum Massen- oder Völkermord ausartet (sehr beliebt in Fantasiegeschichten), all das Schlachten und Vernichten der Gegner der literarischen und filmischen Protagonisten und der Figuren in Computerspielen stammen aus der Quelle des männlichen Wettbewerbsbedürfnisses. Und Frau sieht zu? Oder wer ist das zahlende Publikum?
Ich finde sowohl die fiktive, als auch die reale Art und Weise dieser Wettbewerbe schon lange nicht mehr unterhaltsam. Ich will mit dem Konsum dieser Leistung und der Darstellung der Wettkämpfe nicht ständig was zu tun haben. Sportarten haben längst schon ihre Unschuld verloren und werden von Profis ausgetragen. Die Energie der Begeisterung ihrer Fans wird umgewandelt in die Energie des Geld und wir wissen wie gut es sich damit verdienen lässt (das gilt auch für Castingsshows und ähnliche Fernsehformate).
Jedenfalls kann ich mich an dererlei einfach nicht erfreuen. Solcher Art Vergnügen ist für mich wenig vergnüglich ... da arbeite ich lieber...
27 Juli 2011
Die Mutter und das Ende der Sommerpause
... solltet ihr das Gefühl haben ihr steht im Wald, so ist das nur das neue Blogfeeling und außerdem: grün beruhigt!
....gestern Abend rief Freundin Nelly an und erzählte mir von dem neuen Emma-Artikel über Mütter und dass Frauen bzw. Mütter sich untereinander nicht grün sind... sie appellierte an mich ein Essay zu verfassen, zu dem Thema: was ist eine Mutter! Die hat aber auch immer Ideen...
Nun gut! Was ist die Mutter? Und nicht etwa eine gute Mutter oder eine versagende Mutter oder eine richtige Mutter, sondern Die Mutter überhaupt. Und kommt mir bitte nicht damit, dass sie nicht gäbe, die Mutter an sich! Mütter wären nur Frauen, die ein paar Jahre lang ein Kind aufziehen und fertig, aus. Ist das so?
Frau und Mutter - das ist eine nicht aufzulösende Einheit, auch wenn das heute, gerade aus feministischer Sicht total unpopulär ist. Der momentane Status sieht eher so aus:
- Jede Mutter ist zwar von Natur aus eine Frau, aber nicht jede Frau ist eine Mutter (auch in der Vergangenheit nicht – das ist Biologie und nicht Ideologie)
- Mutter und Tochter dürfen nur in bestimmten Momenten die innige Einheit bilden, die sie vom menschlichen Ursprung her eigentlich sind...
- ist ein Mann involviert, rückt die Mutter-Tochter-Bindung in eine Art Tabu-Bereich, sie wird aus gesellschaftlicher Sicht einer jeden Paarbindung (auch der der Eltern) wesentlich nachgeordnet ...
- die Mutter-Sohn-Beziehung wird prinzipiell anders definiert (und das mit Recht), jedoch wird sie in heutiger Zeit immer noch als höherwertig eingestuft
In unserem Kulturkreis verliert eine Mutter ihre Tochter schon bevor sie geboren wurde. Denn sie ist in der bestehenden Gesellschaft selbst eine verlorene Tochter und unsere Mütter waren es ebenso, über viele Generationen hinweg. Trotzdem verfügt die heutige Frau über ein Maß an Freiheit, die sie in den letzten zwei- bis dreitausend Jahren kaum kannte. In unserer Zeit hat die emanzipierte und freie Frau durchaus die Chance mit dem Verleugnen abzuschließen und ihr Bekenntnis zur Mutter abzulegen.
- Mütter sind in unserer Welt das Wichtigste überhaupt
- Mütter tragen die Zukunft
- Jede Mutter, die ein Kind zur Welt bringt verändert diese und damit auch das Morgen. Das ist mehr als der Flügelschlag eines Schmetterlings.
- Mütter sind eigentlich die größten Verantwortungsträgerinnen auf unserem Erdenkreis, sie werden nur mit allen Mitteln an der Wahrnehmung ihrer Kompetenz gehindert
Dabei muss ich spätestens hier und jetzt anmerken, dass es mir wirklich nicht leicht fällt, die längst fällige Mütteraufmerksamkeit endlich einzufordern, diese als wichtig darzustellen und die Notwendigkeit zu postulieren die Mutter als Garantin der Menschlichkeit zu sehen. Schnell gerät frau und mutter in den Verdacht aus kleinlicher Betroffenheit, aus Machtgier oder einfach nur Neid die Aufmerksamkeit der Töchter und somit der ganzen Welt zu fordern. Doch gerade im Interesse der Töchter und deren Töchter ist es unendlich wichtig, das Mutterbild wieder zu enthüllen, es mit allen uns zur Verfügung stehenden Spots anzustrahlen und stets und ständig die Bedeutung Der Mutter hervorzuheben.
Die Mutter, das ist unser verlorenes Leitbild. Sie ist das, was die Frauen heute in den archaischen Göttinnen wieder zu entdecken versuchen und immer noch an falscher Stelle installieren...
Die Mutter ist sozusagen das Konzentrat aller im Alltag agierenden Mütter, unabhängig von der einzelnen Frauenperson...
Die Mutter als solche ist die Garantin des menschlichen Lebens!
Die Mutter, das ist unser verlorenes Leitbild. Sie ist das, was die Frauen heute in den archaischen Göttinnen wieder zu entdecken versuchen und immer noch an falscher Stelle installieren...
Die Mutter ist sozusagen das Konzentrat aller im Alltag agierenden Mütter, unabhängig von der einzelnen Frauenperson...
Die Mutter als solche ist die Garantin des menschlichen Lebens!
Heute entdecken und verehren Frauen wieder die Göttin(nen) - Die Große Mutter - überwiegend, so mein Eindruck, als Orientierungspunkt für die erwachsene Frau. Unsere Kinder jedoch wachsen immer noch nicht mit dem Leitbild Mutter auf. Ich wundere mich nicht, dass Mütter untereinander so schlecht auf sich zu sprechen sind, sie bekommen die Achtung vor dem menschlichsten Ausdruck unseres Dasein, dem Muttersein, nicht nur nicht gezeigt, nein, noch wird stets und überall darauf herum getrampelt. Mutter-Sein ist immer noch ein zweifelhafter Umstand. In den Kinderzimmern finden wir daher eher die Attribute des Vatergottes oder höchstens ein Abbild der Gottesmutter, als Die Mutter selbst oder gar die göttlich - weibliche Trinität. Stattdessen ist nicht nur im christlichen Abendland jeder abwesende Mann sozusagen ein Gott, manchmal sogar der anwesende.
Die Schule, die Ausbildung, das Studium führt heutzutage die Kinder nicht nur aus dem Haus, es wird auch damit die Forderung unserer Kultur umgesetzt, die Kinder, besonders die Töchter nachhaltig und so früh wie möglich aus dem Verantwortungsbereich der Mutter zu entfernen. Abnabeln nennt man das … es passiert heute automatisch. Keine Frau, die als gute Mutter gelten möchte, würde die Tochter daran hindern die Bindungen zu kappen. Ja mehr noch, sobald das Kind auf der Welt ist, wird das rechtzeitige Abnabeln und das Entlassen aus der Kleinfamilienidylle – dem Kinderparadies – des Vaterhauses, immer auch mitgedacht und vorbereitet.
Welche Mutter wagt es denn heute zu denken: „...ich habe eine Tochter und das ist ab sofort mein nächster Mensch bis ans Ende aller Tage...“? Und nicht etwa: bis dass der Tod uns scheidet, nein, denn diese weibliche Art der Verknüpfung geht über den Tod hinaus und im Idealfall folgen Kindeskinder, die wiederum Kinder haben werden. Meine Mutter hat die Töchterpotenz in unserer Sippe nicht mehr erlebt, doch habe ich von ihr einst alles gelernt, was eine Mutter und besonders eine Großmutter ausmacht.
Ich selbst begann erst im fortgeschrittenen Alter von etwa fünfundvierzig zu verstehen. Als Begriffe wie Matriarchat und Göttinnen der Urzeit oder Frauengeschichtsforschung Raum in meinem Alltag einnahmen, begriff ich, was in meinem Leben, als Mutter in unserer Gesellschaft, geschah und immer wieder geschieht.
Jedenfalls sollten wir die Beiwörter wie „gute“, „schlechte“ oder „Raben-“ im Zusammenhang mit Mutter ganz schnell vergessen. Der Begriff der „guten Mutter“ geistert durch alle Arten der Kommunikation, er ist ein Synonym für einen unerreichbaren, virtuellen Zustand. Wenn Frauen bemüht sind gute Mütter zu sein, nach welchem Katalog richten sie sich da? Welche der Werte unserer immer noch christlich geprägten Kultur legen wir Grund, wenn Mütter beurteilt werden?
Ich persönlich kenne keine schlechten oder unzulänglichen Mütter. Die Frauen geben unter den einsamen und erschwerten Bedingungen des realen Mutterseins ihr Bestes. Leider können sich die meisten eine förderliche Müttergemeinschaft und damit ist keine Krabbelgruppe gemeint, einfach nicht vorstellen. Ich habe damals von der unkomplizierten und unterstützenden Anwesenheit meiner Mutter und ihrer natürlichen Großmutterart nicht nur profitiert, ich lernte zu ahnen, was eine Müttergemeinschaft in die eine Frau ganz selbstverständlich hineingeboren wird, sein könnte. Ich trat damals, unwissentlich zwar, doch nach matriarchalen Brauch als jüngste Tochter das Erbe der Mutter an.
Dass Mütter und Töchter und Großmütter nicht mehr die selbstverständliche Einheit bilden (können), hat vor allem etwas mit der schon lange verlorenen Nähe zu tun, aber das ist ein anderes Kapitel...
Die Schule, die Ausbildung, das Studium führt heutzutage die Kinder nicht nur aus dem Haus, es wird auch damit die Forderung unserer Kultur umgesetzt, die Kinder, besonders die Töchter nachhaltig und so früh wie möglich aus dem Verantwortungsbereich der Mutter zu entfernen. Abnabeln nennt man das … es passiert heute automatisch. Keine Frau, die als gute Mutter gelten möchte, würde die Tochter daran hindern die Bindungen zu kappen. Ja mehr noch, sobald das Kind auf der Welt ist, wird das rechtzeitige Abnabeln und das Entlassen aus der Kleinfamilienidylle – dem Kinderparadies – des Vaterhauses, immer auch mitgedacht und vorbereitet.
Welche Mutter wagt es denn heute zu denken: „...ich habe eine Tochter und das ist ab sofort mein nächster Mensch bis ans Ende aller Tage...“? Und nicht etwa: bis dass der Tod uns scheidet, nein, denn diese weibliche Art der Verknüpfung geht über den Tod hinaus und im Idealfall folgen Kindeskinder, die wiederum Kinder haben werden. Meine Mutter hat die Töchterpotenz in unserer Sippe nicht mehr erlebt, doch habe ich von ihr einst alles gelernt, was eine Mutter und besonders eine Großmutter ausmacht.
Ich selbst begann erst im fortgeschrittenen Alter von etwa fünfundvierzig zu verstehen. Als Begriffe wie Matriarchat und Göttinnen der Urzeit oder Frauengeschichtsforschung Raum in meinem Alltag einnahmen, begriff ich, was in meinem Leben, als Mutter in unserer Gesellschaft, geschah und immer wieder geschieht.
Jedenfalls sollten wir die Beiwörter wie „gute“, „schlechte“ oder „Raben-“ im Zusammenhang mit Mutter ganz schnell vergessen. Der Begriff der „guten Mutter“ geistert durch alle Arten der Kommunikation, er ist ein Synonym für einen unerreichbaren, virtuellen Zustand. Wenn Frauen bemüht sind gute Mütter zu sein, nach welchem Katalog richten sie sich da? Welche der Werte unserer immer noch christlich geprägten Kultur legen wir Grund, wenn Mütter beurteilt werden?
Ich persönlich kenne keine schlechten oder unzulänglichen Mütter. Die Frauen geben unter den einsamen und erschwerten Bedingungen des realen Mutterseins ihr Bestes. Leider können sich die meisten eine förderliche Müttergemeinschaft und damit ist keine Krabbelgruppe gemeint, einfach nicht vorstellen. Ich habe damals von der unkomplizierten und unterstützenden Anwesenheit meiner Mutter und ihrer natürlichen Großmutterart nicht nur profitiert, ich lernte zu ahnen, was eine Müttergemeinschaft in die eine Frau ganz selbstverständlich hineingeboren wird, sein könnte. Ich trat damals, unwissentlich zwar, doch nach matriarchalen Brauch als jüngste Tochter das Erbe der Mutter an.
Dass Mütter und Töchter und Großmütter nicht mehr die selbstverständliche Einheit bilden (können), hat vor allem etwas mit der schon lange verlorenen Nähe zu tun, aber das ist ein anderes Kapitel...
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22 Juli 2011
14 Juli 2011
10 Juli 2011
01 Juli 2011
Es ist Juli
...Und ich mache
eine kleine Sommerpause:
Um eine Hochzeit zu feiern,
eine Woche mit den Kindern zu verbringen
und um ein bisschen Urlaub zu machen!
Also bis bald und allen schöne Sommertage
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27 Juni 2011
... neulich übers Land gefahren
26 Juni 2011
Vor Zeiten, da das Wünschen noch geholfen hat
... ist eine der alten Märchenerzählformel wie auch „...und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute!“ oder „...und sie lebten glücklich und vergnügt bis ans Ende ihrer Tage!“.
Der wichtigste Satz jedoch, wie ich finde, ist nach wie vor: „Es war einmal...“!
Zeigt er doch am anschaulichsten wie Wissen über Jahrtausende hinweg weitergereicht wurde. Durch Sagen und Künden, durch direkte Mensch zu Mensch – Kommunikation. Das Wünschen als magischen Vorgang gibt es in vielen Variationen, unter anderem ist es uns vielleicht als Verwünschung geläufig. Darüber ließe sich eine Menge sagen und ich könnte überlegen, warum und weshalb, eine jemanden verwünscht. Vergeltung, die nicht in der körperlichen Auseinandersetzung stattfindet, sondern auf eine Metaebene verlegt wird. Aber mein Wunsch ist es, hier über das Wünschen nachzudenken.
Was ist Wünschen? Ein Verlangen, ein Bedürfnis, eben einen Wunsch äußern und darauf hoffen, dass ihn jemand erfüllt? Oder selbst eine Idee haben zur Verbesserung des Seins und sie, als Wunsch formuliert, in die Welt entlassen, um die Kräfte zu mobilisieren, die bei der Erfüllung des Wunsches behilflich sein werden. Ist Wünschen ein eher inniges Begehren oder nur ein hilfloses Hoffen?
Das wahre Wünschen fällt unter die Magie des Alltags. Frei von Zweifeln, der eventuellem Konsequenzen bewusst ließen die Weiber der Vergangenheit ihre Wünsche aus ihren Bedürfnissen heraus Gestalt annehmen... sie sprachen darüber, sie besprachen sie, sie setzten die Assoziationskette in Gang, die Kräfte und Energie in Bewegung setzte. Das selbsttätige Gestalten ihres Lebens, des Alltags, war Frauen einst nicht nur selbstverständlich, ihre Handlungen schufen die Grundlagen dessen, was uns heute Mensch sein lässt. Aus ihren Handlungen entstand ihre geistige Potenz.
Nun ist das magische Denken, das Wandeln und Hexen den Frauen über Jahrhunderte hinweg sehr nachdrücklich ausgetrieben worden und doch haben sie es nicht verlernt. Zurück blieb immer die Ahnung, das vererbte Wissen, die Sprüche und die Märchen. Dort hörten wir, dass es Zeiten gab, da das Wünschen geholfen hat. So schließt sich der Kreis, wir kommen wieder da an, wo wir drei Wünsche frei haben oder mit dreimaligem Rufen die Wirklichkeit wandeln können... und wünschen darf Frau immer und überall, sie sollte nur wirklich genau wissen, was sie sich wünscht...
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23 Juni 2011
SommerSonnenWende
... ein wahrhaft schönes Wort. Jeder Teil für sich ist für mich positiv aufgeladen. Sommer und Sonne, das schwingt und klingt, ist magisch durchwirkt und mit Kindheitserinnerungen durchzogen.
Sommer! Er lässt innere Bilder entstehen von sonnigen Wiesen und Kornfeldern, reifen Kirschen, Freibad und Ferienzeiten. Es ist die Zeit, da die Linden und die Rosen blühen, ich mit Freundinnen im Gras saß und wir uns gegenseitig Kränze aus wilden Blumen flochten. Sonne, Wärme, Unbeschwertheit! Im Sommerkleidchen und barfuß zum Flüsschen laufen und die Füße hinein hängen. Atemlos heiße Nachmittage lang im Schatten eines Baumes sitzen, ein Schulbuch vor der Nase. Die staubige Landstraße mit Hanni und Gitti (die hießen wirklich so) entlang traben, weil eine Stunde ausgefallen war und wir nicht auf den Schulbus warten wollten.
Seit der Zeit hat sich in meinem Leben viel gewendet und letztendlich immer auch zum Guten. Selbst dann wenn es im ersten Moment nicht danach aussah. Es ist das Auf und Ab, dass zu jedem Leben dazu gehört. Die Wendungen, die wir uns nicht nehmen lassen sollten. Und so wendet sich dieser Tage auch wieder das Licht, das Jahr, unser Alltag. Die Sonne hat ihren Höchsten Punkt erreicht und ganz allmählich verkürzen sich die Tage und kaum merklich verlängern sich die Nächte. Noch spüren wir wenig davon. Wie der, von dem Hochpunkt einer Achterbahn erst langsam und dann immer schneller fallende Wagen, der sich dann über den tiefsten Punkt erneut aufschwingt. Dieser immer währende Rhythmus hat auch unsere, die Natur des Menschen geprägt. Diese Wende, das zyklische Dasein ist gleichzeitig Beständigkeit und Gewissheit.
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21 Juni 2011
Klassiker und Zukunft
...ein bisschen Zappen hier und ein wenig da und plötzlich landete ich in dem guten alten Kultfilm Die Zeitmaschine (Originaltitel The Time Machine) von 1960 und zwar in der Szene, in der George, dem Erbauer des technischen Wunderwerkes, ein Buch aus Altersgründen in den Händen zerbröselt. Er steht verzweifelt in der vergessenen Bibliothek und schnauzt den verdutzten Jungen an, der ihm gerade die Bücher gezeigt hatte und dessen Unverständnis macht ihn noch wütender.
Dabei fällt der bemerkenswerte Satz: „... ich gehe jetzt in meine eigene Zeit zurück und niemand wird mich dazu bringen, dass ich ihnen von dieser hoffnungslosen Zukunft berichte...!“
Der zeitreisende Wissenschaftler war erschüttert über die Geringschätzung der vergangenen Zivilisation, den Mangel an Verständnis für die Notwendigkeit einer benutzbaren Technologie und der scheinbaren Sorglosigkeit der zukünftigen Erdenbewohner.
Es war für ihn einfach unfassbar. Schließlich haben Männer über Jahrhunderte hinweg Wissenschaft und Fortschritt geschaffen und sind sogar für dafür gestorben und diese fernen Kinder sind ahnungslos und benehmen sich, als hätte es nie eine Menschenzivilisation gegeben. Für den Zeitreisenden war es undenkbar, dass es in dieser Gesellschaft keine Männer gibt, die das Volk regieren und Gesetze beschließen und dafür sorgen, dass diese eingehalten werden...
Wie sah sie denn nun aus, diese hoffnungslose Zukunft?
Die Eloi lebten unbeschwert in einer üppigen Welt voller Früchte und Blumen, in völliger Muße mit Spielen und Lachen, Schwimmen und Tanzen... ein bisschen arg naiv, aber anscheinend glücklich und zufrieden. Natürlich ist es eine trügerische Welt, wie wir später erfahren werden. Es gibt die bösen, unterirdisch lebenden Morlocks, die von Zeit zu Zeit Elois in ihre Höhlen verschleppen, damit diese dort arbeiten. Daher gibt es auch keine älteren Menschen. Doch schon beim allerersten Sehen dieses Film, fragte ich mich sofort, wo denn die Kinder sind?
Diese sichtbaren Eloi bestanden aus einer dauerhaften gleichaltrigen Gemeinschaft von jungen Menschen (so wie die heutige Gesellschaft sich das Leben wünscht) ohne Kranke, ohne Alte und ohne irgendwelche Kinder. Da sie scheinbar auch keine Erinnerung an die Molock haben, wurde sie wohl kaum von ihnen aufgezogen. Wieso bestand diese sonderbare Zukunft nur aus einer Art Jugendkultur, fragte ich mich? Die einzige Mutter mit Kind, die in dem Film vorkam, war eines der gruseligen Molockwesen.
Es ist wieder eine dieser Geschichten, bei der der Autor nicht wirklich bis zum Ende gedacht hat. Denn, obwohl er die Schrecken seiner unmittelbaren Zukunft gesehen hat und seine Welt durch hochentwickelte Waffentechnologie in einem Inferno unterging, reist George zurück um einige Bücher zu holen, die helfen sollen, die Welt vermutlich nach den gleichen, untauglichen Mustern wieder aufzubauen.
Jedenfalls, wenn ich an eine hoffnungslose Zukunft denken würde, hätte ich ganz andere Bilder im Kopf.
Woran denkt ihr bei dem Wort Zukunft?
.
Dabei fällt der bemerkenswerte Satz: „... ich gehe jetzt in meine eigene Zeit zurück und niemand wird mich dazu bringen, dass ich ihnen von dieser hoffnungslosen Zukunft berichte...!“
Der zeitreisende Wissenschaftler war erschüttert über die Geringschätzung der vergangenen Zivilisation, den Mangel an Verständnis für die Notwendigkeit einer benutzbaren Technologie und der scheinbaren Sorglosigkeit der zukünftigen Erdenbewohner.
Es war für ihn einfach unfassbar. Schließlich haben Männer über Jahrhunderte hinweg Wissenschaft und Fortschritt geschaffen und sind sogar für dafür gestorben und diese fernen Kinder sind ahnungslos und benehmen sich, als hätte es nie eine Menschenzivilisation gegeben. Für den Zeitreisenden war es undenkbar, dass es in dieser Gesellschaft keine Männer gibt, die das Volk regieren und Gesetze beschließen und dafür sorgen, dass diese eingehalten werden...
Wie sah sie denn nun aus, diese hoffnungslose Zukunft?
Die Eloi lebten unbeschwert in einer üppigen Welt voller Früchte und Blumen, in völliger Muße mit Spielen und Lachen, Schwimmen und Tanzen... ein bisschen arg naiv, aber anscheinend glücklich und zufrieden. Natürlich ist es eine trügerische Welt, wie wir später erfahren werden. Es gibt die bösen, unterirdisch lebenden Morlocks, die von Zeit zu Zeit Elois in ihre Höhlen verschleppen, damit diese dort arbeiten. Daher gibt es auch keine älteren Menschen. Doch schon beim allerersten Sehen dieses Film, fragte ich mich sofort, wo denn die Kinder sind?
Diese sichtbaren Eloi bestanden aus einer dauerhaften gleichaltrigen Gemeinschaft von jungen Menschen (so wie die heutige Gesellschaft sich das Leben wünscht) ohne Kranke, ohne Alte und ohne irgendwelche Kinder. Da sie scheinbar auch keine Erinnerung an die Molock haben, wurde sie wohl kaum von ihnen aufgezogen. Wieso bestand diese sonderbare Zukunft nur aus einer Art Jugendkultur, fragte ich mich? Die einzige Mutter mit Kind, die in dem Film vorkam, war eines der gruseligen Molockwesen.
Es ist wieder eine dieser Geschichten, bei der der Autor nicht wirklich bis zum Ende gedacht hat. Denn, obwohl er die Schrecken seiner unmittelbaren Zukunft gesehen hat und seine Welt durch hochentwickelte Waffentechnologie in einem Inferno unterging, reist George zurück um einige Bücher zu holen, die helfen sollen, die Welt vermutlich nach den gleichen, untauglichen Mustern wieder aufzubauen.
Jedenfalls, wenn ich an eine hoffnungslose Zukunft denken würde, hätte ich ganz andere Bilder im Kopf.
Woran denkt ihr bei dem Wort Zukunft?
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17 Juni 2011
ExtraPost
... für alle die jetzt
Wildkräuter sammeln,
das Johannis- oder Sonnenkraut
fängt an zu blühen!
noch im Korb ist?
wohl der
Kräutersammlerin, die
eine Brachwiese
gleich hinter den
Häusern liegen hat
und bald blüht auch
das duftige Mädesüß...
Sommer - Tee
die weiße Blüte der Frau Holle
für Beistand und Gerechtigkeit
Salbei für Reinigung und Schutz
Zinnkraut gegen Angst uns feit
Gundelrebe für zarte Bindung
Schafgarbe für die Frauenkraft
Sonnenkraut für Tiefe und Licht
Artemisia für helle und klare Sicht
Alles gut mischen und sparsam anwenden!
... und ein Minze- oder Melisseblatt für den Geschmack ist auch recht angenehm...
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16 Juni 2011
Was Vierjährige können
... dafür sorgen, dass Omas und andere den
Geburtstag am Freitag auf gar keinen Fall vergessen
... selbstständig mit Oma telefonieren und selbstbewusst diskutieren
... aufmerksam zuhören
... selbstständig mit Oma telefonieren und selbstbewusst diskutieren
... aufmerksam zuhören
.... sehr interessante Schlüsse ziehen
Mama: „Isolde möchtest du eine Kirsche?“
Isolde: „Nein!“
Mama. „Magst du keine Kirschen?“
Isolde: „Ich mag Kirschen, ich esse sie nur nicht!“
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Neuigkeiten und doch immer das Gleiche
... ich bin jetzt auch auf Facebook zu finden... ob ich da, den mir noch nicht so ganz durchsichtigen Regeln entsprechend, auch aktiv sein werde, kann ich noch nicht sagen. Jedenfalls ist es ein anderes System, als friedlich vor sich hin zu bloggen. Es ist für mich so was, wie eine neue Herausforderung im Netz, lange genug habe ich mich geziert...
…also werde ich nun auch aus evolutionsphilosophischer Sicht die filigranen oder auch plumpen Auswirkungen und nachhaltigen Effekte der sogenannten sozialen Netzwerke beobachten und die Metaebenen der dadurch betroffenen zwischenmenschlichen Beziehungen analysieren.
Wenn jetzt irgendeine „Hä?“ sagt, kann ich das gut verstehen.
Die Kraft unseres Fühlens, der Drang nach Zugehörigkeit, die Bereitschaft an Energie-, bzw. den Wirkungsfeldern unmittelbarer menschlicher Gemeinschaft teilzuhaben, lässt den heutigen Zivilisator, in Ermangelung konkreter Nähe, gern den neuen Pseudogemeinschaften beitreten.
Oder anders ausgedrückt: Irgendwo muss es doch jemanden geben, der mich lieb hat...
.
…also werde ich nun auch aus evolutionsphilosophischer Sicht die filigranen oder auch plumpen Auswirkungen und nachhaltigen Effekte der sogenannten sozialen Netzwerke beobachten und die Metaebenen der dadurch betroffenen zwischenmenschlichen Beziehungen analysieren.
Wenn jetzt irgendeine „Hä?“ sagt, kann ich das gut verstehen.
Die Kraft unseres Fühlens, der Drang nach Zugehörigkeit, die Bereitschaft an Energie-, bzw. den Wirkungsfeldern unmittelbarer menschlicher Gemeinschaft teilzuhaben, lässt den heutigen Zivilisator, in Ermangelung konkreter Nähe, gern den neuen Pseudogemeinschaften beitreten.
Oder anders ausgedrückt: Irgendwo muss es doch jemanden geben, der mich lieb hat...
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13 Juni 2011
Manchmal denke ich...
... je bewusster sie mir wird, desto mehr schreckt sie mich, die technikverkrebste Komplexität unserer Gesellschaft.
Da gibt es Menschen, die ersinnen Technologie, andere verfeinern diese, wieder andere sorgen dafür, dass das benötige Material für die Technologie gefunden wird und es gibt wiederum die Menschen, welche diese Materialien abbauen oder sonst wie zur Verfügung stellen. Spätestens an dieser Stelle ist Technologie längst selbst Voraussetzung, um diese zu erschaffen. Es bedarf dazu Transportmittel und Gebäude, in denen die Technologie zu ihrem künstlichen Leben erweckt wird, während um diesen Prozess herum ein weitreichendes, technologisches Wirken und Walten stattfindet. Denn das Alles muss außerdem verwaltet, abgesichert und bewacht werden.
Jedes Ding in unserem Alltag kommt aus der, inzwischen heute so gut etablierten Technologieschmiede und ist Teil unserer Kultur, die keiner mehr missen möchte und ohne die wir scheinbar nicht mehr lebensfähig sind.
Leben wie und wo? Als Individuum einfach so vor uns hinexistieren, in einer Welt, deren Komplexität die Vorstellung der meisten übersteigt? Nichts geschieht mehr vor Ort von Anfang bis Ende und unsere Welt setzt sich aus technisierten Kreisläufen zusammen, die raffiniert ineinandergreifen, auf einander abgestimmt sind und trotzdem den Eindruck erwecken sollen, sie könnten harmloser nicht sein.
Denn wir wissen definitiv nicht Alles und verdrängen viele Komponenten aus denen sich im Hintergrund unsere konventionelle, technologiedurchwirkte Wirtschaft zusammensetzt, welche auch aus schrecklichen Altlasten, verborgenen Bedrohungen und Leben vernichtenden Heilsversprechen besteht.
Wie haben gelernt, damit zu leben, den technologischen Background als selbstverständlich, fast schon naturgegeben anzusehen. Ab einem gewissen Moment ist jeder in der Lage sich in den laufenden Technologieprozess, den wir inzwischen auch „unser Leben“ nennen, einzufügen und ohne eine permanente Nähegemeinschaft einer angehörenden Menschengruppe, sein Dasein zu zelebrieren.
Den einst direkten Schutz des Individuums durch die ursprüngliche Gruppe, übernimmt heute sozusagen ein unbekanntes Konsortium, vertrete durch uns kaum bekannte Mitarbeiter, Menschen wie Du und ich, jedoch letztendlich dem System verpflichtet und dementsprechend unzuverlässig fällt dieser Schutz für das Einzelwesen auch aus.
Technologie, auch wenn sie durch den Menschen geschaffen wurde, ist von ihrem Wesen her, inhuman. Die Wertigkeit erhält sie zwar durch unsere Anwendung, aber welcher Schaden bei ihrer Erschaffung entstand, können wir nicht nachvollziehen, wenn wir irgendein Ding in den Händen halten. Die Menschengesellschaft glaubt mehr denn je, dass unendlich viele (gemachte) Dinge gebraucht werden um das Leben zu verbessern und es wird ein ständig steigender Bedarf beschworen. Dabei entsteht für alle die undurchschaubare, ohnmächtige Abhängigkeit, ins besonders von den Transportmitteln für unsere Körper oder für die Sprache oder die Gedanken per Schriftzeichen.
Auch ich benutze die technologisch gegossenen Bahnen, um euch zu erreichen...
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... wie ambivalent oder sogar schizophren das Thema: Technologie in unserem Dasein ist, zeigt mir auch ein Werbespot, auf den ich jetzt nachträglich gestoßen bin...
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12 Juni 2011
Pfingsten
Allein auf sandigen Wegen...
vorbei an sonnigen Wiesen...
blicken auf stille Wasser
und zurück nach Haus!
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Stille
Standort:
Lüneburg, Deutschland
06 Juni 2011
Glück, selbstverständlich...
Am Samstag war wieder Friedhof gehen und Einkaufen fahren mit der Schwester dran und zum Abschluss der Tour ging es in den großen Spielzeugladen. Klein Isolde hat demnächst Geburtstag.
... und wer kam mir in dem Geschäft entgegen gesprungen, das zukünftige Geburtstagskind! Sie hatte sich gerade ihre Geburtstagskiste eingerichtet (eine segensreiche Erfindung). Ich konnte also gleich einen ihrer Herzenswünsche aus dem Kasten fischen. Inzwischen plauderten Tante Elisabeth (meine Schwester) mit Isolde und Mama und Papa, während ich den schnelle Kauf bezahlte.
Dann ging es nach Hause und neben mir eine aufgewühlte Schwester. Ältere Damen werden ja schnell mal von Rührung überwältigt und so saß sie neben mir im Auto mit Tränen in den Augen und sagte: "Deine Tochter ist so eine schöne Frau...!"
Da hat sie wirklich recht. Drei schöne Töchter und eine Schar Kindeskinder... in dem Moment konnte ich mein Glück auch kaum fassen...
Dann ging es nach Hause und neben mir eine aufgewühlte Schwester. Ältere Damen werden ja schnell mal von Rührung überwältigt und so saß sie neben mir im Auto mit Tränen in den Augen und sagte: "Deine Tochter ist so eine schöne Frau...!"
Da hat sie wirklich recht. Drei schöne Töchter und eine Schar Kindeskinder... in dem Moment konnte ich mein Glück auch kaum fassen...
die norddeutsche Weite hat was...
aber manchmal sehne ich mich auch nach den sonnenbeschienen, getreidewogenden Hügel der Thüringer Gefilde, in denen ich einst lebte
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