... sondern vor allem ein Akt des Gehorchens,
Wer sich nur halbwegs in den Entstehungsgeschichten der gewaltsam installierten Androkratien auskennt, weiß auch, dass sich bereits die vor-antiken bzw. alttestamentarischen Religionen als reine Politideologie etablierten, da sie die Erklärungsmuster für die Herrschaftshierarchien lieferten.
Das einst herkömmliche Brauchtum aus der Alltagspraxis der bis dahin* matrifokal lebenden Menschengemeinschaften, könnten wir bereits als eine Art religiöse Gepflogenheit werten, ich bezeichne diese Form der frühen Matrifokalkultur immer als Brauchtum.
Bräuche, die natürlich mündlich weitergegeben wurden, die als langzeitliche Überlieferung der frühen matrifokalen Lebensgemeinschaften, Die Matrifokale, stabilisierten. Das weiblich gewichtete (intelligente), kulturelle Ritualgeschehen weist auf einen dedizierten spirituellen Umgang mit Naturgeschehen und Alltagsereignissen (der sogenannte Schamannismus) sowie auf Ahninnenkulte hin.
* also zum Beginn der Patriarchose
Diese frühe Form des transzendenten Umgang mit den Erfahrungen des Zusammenlebens ist imho jedoch mit den späteren restriktiven und verbindlichen Regelwerken der androzentrierten Religionen überhaupt nicht zu vergleichen.
Die pan- und später monotheistischen Religionsideologien sind bereits herrschaftsaffine Kreationen um den Machterhalt der Androkraten nachhaltig zu stützen. Die religiösen Praktiken bauten auf Vorschriften auf, die sich bis zu einer geforderten unbedingten Gesetzestreue steigerten, welche bei Nichteinhaltung der Vorgaben rigide Sanktionen bis hin zu Todesstrafen nach sich ziehen konnten.
Das erzwungene bzw. konditionierte Glaubenskonzept ist nicht mit Spiritualität (inner Geistigkeit des Menschen oder wie anderer Stelle Ines Fritz schrieb: eine Gehirntätigkeit) zu verwechseln. An etwas „glauben“ ist keine so unschuldige Sache, wie manch eine:r glauben mag.
Denn hier findet eine fremdbestimmte Indoktrination statt, die das Individuum vor die Wahl stellt, durch eigenes gläubige Wohlverhalten das persönliche und kollektive Wohlergehen zu sichern. Jede andere Form von Religion bzw. Ideologie funktioniert auf die gleiche Weise. Im Falle des Zuwiderhandelns, also des Sündigens, findet ein Verstoß gegen die erlassenen Gebote statt und ist als Auslöser zu werten den Zorn des Gottes bzw, diverser Gottheiten auf sich ziehen und damit auch der Gemeinschaft zu schaden. Religionen und Ideologien, also Ideen und Lehren ohne eine göttliche Bezug, sind im Patriarchat kreierte Herschaftsinstrumente.
Das Versündigen (auch wenn es in anderen Glaubenskonstrukten nicht so genannt wird) zieht im jedem Fall Sanktionen im Diesseits und/oder im Jenseits nach sich. Die meisten Glaubenskonzepte werden von traumatisierenden Ängsten begleitet und von mystischen Drohszenarien bestimmt. Das wirkt sich wiederum auf jedwedes Gesellschaftsverständnis und die eigene Kritikfähigkeit aus.
Eine eigene, selbstbestimmt gelebte Spiritualität ist angstfrei und kreativ - ein oktroyierter Glaube innerhalb von Religionsgemeinschaften jedoch in der Regel keine freiheitliche Entscheidung des Individuums.
Glaube oder Überzeugungen fangen in der Regel mit Einführungszeremonien an, wie Taufe oder Beschneidung oder eine Weihe. Die institutionalisierte Religionen sind unmittelbar in die patriarchalen Strukturen eingebunden bzw. sie sind eine der tragenden Säulen der Patriarchose. Sie bilden zusammen mit den etablierten Glaubenssätzen, sowie all den Denk- und Handlungsvorgaben den ideologischen Gesamt-Mythos des Patriarchose.
Wer sich nur halbwegs in den Entstehungsgeschichten der gewaltsam installierten Androkratien auskennt, weiß auch, dass sich bereits die vor-antiken bzw. alttestamentarischen Religionen als reine Politideologie etablierten, da sie die Erklärungsmuster für die Herrschaftshierarchien lieferten.
Das einst herkömmliche Brauchtum aus der Alltagspraxis der bis dahin* matrifokal lebenden Menschengemeinschaften, könnten wir bereits als eine Art religiöse Gepflogenheit werten, ich bezeichne diese Form der frühen Matrifokalkultur immer als Brauchtum.
Bräuche, die natürlich mündlich weitergegeben wurden, die als langzeitliche Überlieferung der frühen matrifokalen Lebensgemeinschaften, Die Matrifokale, stabilisierten. Das weiblich gewichtete (intelligente), kulturelle Ritualgeschehen weist auf einen dedizierten spirituellen Umgang mit Naturgeschehen und Alltagsereignissen (der sogenannte Schamannismus) sowie auf Ahninnenkulte hin.
* also zum Beginn der Patriarchose
Diese frühe Form des transzendenten Umgang mit den Erfahrungen des Zusammenlebens ist imho jedoch mit den späteren restriktiven und verbindlichen Regelwerken der androzentrierten Religionen überhaupt nicht zu vergleichen.
Die pan- und später monotheistischen Religionsideologien sind bereits herrschaftsaffine Kreationen um den Machterhalt der Androkraten nachhaltig zu stützen. Die religiösen Praktiken bauten auf Vorschriften auf, die sich bis zu einer geforderten unbedingten Gesetzestreue steigerten, welche bei Nichteinhaltung der Vorgaben rigide Sanktionen bis hin zu Todesstrafen nach sich ziehen konnten.
Das erzwungene bzw. konditionierte Glaubenskonzept ist nicht mit Spiritualität (inner Geistigkeit des Menschen oder wie anderer Stelle Ines Fritz schrieb: eine Gehirntätigkeit) zu verwechseln. An etwas „glauben“ ist keine so unschuldige Sache, wie manch eine:r glauben mag.
Denn hier findet eine fremdbestimmte Indoktrination statt, die das Individuum vor die Wahl stellt, durch eigenes gläubige Wohlverhalten das persönliche und kollektive Wohlergehen zu sichern. Jede andere Form von Religion bzw. Ideologie funktioniert auf die gleiche Weise. Im Falle des Zuwiderhandelns, also des Sündigens, findet ein Verstoß gegen die erlassenen Gebote statt und ist als Auslöser zu werten den Zorn des Gottes bzw, diverser Gottheiten auf sich ziehen und damit auch der Gemeinschaft zu schaden. Religionen und Ideologien, also Ideen und Lehren ohne eine göttliche Bezug, sind im Patriarchat kreierte Herschaftsinstrumente.
Das Versündigen (auch wenn es in anderen Glaubenskonstrukten nicht so genannt wird) zieht im jedem Fall Sanktionen im Diesseits und/oder im Jenseits nach sich. Die meisten Glaubenskonzepte werden von traumatisierenden Ängsten begleitet und von mystischen Drohszenarien bestimmt. Das wirkt sich wiederum auf jedwedes Gesellschaftsverständnis und die eigene Kritikfähigkeit aus.
Eine eigene, selbstbestimmt gelebte Spiritualität ist angstfrei und kreativ - ein oktroyierter Glaube innerhalb von Religionsgemeinschaften jedoch in der Regel keine freiheitliche Entscheidung des Individuums.
Glaube oder Überzeugungen fangen in der Regel mit Einführungszeremonien an, wie Taufe oder Beschneidung oder eine Weihe. Die institutionalisierte Religionen sind unmittelbar in die patriarchalen Strukturen eingebunden bzw. sie sind eine der tragenden Säulen der Patriarchose. Sie bilden zusammen mit den etablierten Glaubenssätzen, sowie all den Denk- und Handlungsvorgaben den ideologischen Gesamt-Mythos des Patriarchose.
Wenn Frauen heute
immer noch glauben als Hineingeborene oder als Konvertitin in einer
der etablierten (Männer)Religionen ein vollwertiges Mitglied dieser
maskulin-patriarchalen Veranstaltung zu sein, dann ist das wohl eher ein Ausdruck des patriarchösen kollektiven
Stockholmsyndrom. Die religiöse
Gehirnwäsche, die in alle Schichten unserer tradierten Kultur hinein wucherte, sitzt tief (ich selbst weiß auch hier aus eigener
Erfahrung wovon ich spreche) und in Ermangelung unserer heutigen
naturgemäßen Bindung an die prinzipielle Weiblichkeit, ist das naive
Festhalten an einer göttlichen Vaterfigur zwar nicht verwunderlich, jedoch so was von Vorgestern. Die heutigen Möglichkeiten sich selbst aufzuklären sind inzwischen wahrlich komplex. Bei dem aktuellen gesamten Erkenntnisstand sind die überwiegend gewaltsam installierten Vaterreligionen, ihre Ableger und diverse angelehnte Glaubenskonzepte, kaum
noch tolerierbar. Wer also immer noch glaubt, betreibt eine Form der Selbstsabotage, die wir als verantwortungsvolle Vorbilder unseren Kindern und den kommenden Generationen wirklich nicht antun sollten.
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